Was sagt der ÖGV?

07.07.2015

Für das Regierungsstammbuch: 2,5 Jahre ohne Wahlen stehen an

22.06.2015

Ohne Ausgabenreform bleibt auch diese Steuerreform sinnlos

11.06.2015

Entbürokratisierung. Liberalisierung. Entlastung. Jetzt!

Der direkte Kontakt

Mag.(FH) Stephan Blahut
Generalsekretär
(T) +43 1 587 3 633
(F) +43 1 587 3 633 633
(@) s.blahut@gewerbeverein.at

Für das Regierungsstammbuch: 2,5 Jahre ohne Wahlen stehen an

Nur eine Generalreform in der Folge der Tarifreform kann die große Koalition retten. Sonst nichts. Ein offener Brief.

Eine Tarifreform macht noch keine Generalreform. Diese wird die Bundesregierung aber leisten müssen, wenn sie über 2018 hinaus, aus eigener Kraft Österreich weiter gestalten will. Keine Koalition sollte berufener sein, als diese, die vielen gordischen Knoten zu durchschlagen. Sie hat alle selbst geknüpft.

[ Offener Brief ]


Generlsekretär Mag (FH) Stephan Blahut

Ohne Ausgabenreform bleibt auch diese Steuerreform sinnlos

Die Steuerreformdebatte scheint einen Wendepunkt erreicht zu haben, man bewegt sich. Dennoch hegen die Unternehmer keine Hoffnung mehr auf Substanzielles. Das sind die Fakten: Die
Abgabenbelastung ist zu hoch, das Steuersystem zu kompliziert, die Regeldichte ist undurchschaubar. Der Aufwand die staatliche Regulierungen zu erfüllen, nimmt den Betrieben, die in Österreich investieren und hier Arbeitsplätze schaffen, die Luft zum Arbeiten.


Entbürokratisierung. Liberalisierung. Entlastung. Jetzt!

Alle aktuellen Analysen zu Standort und Wettbewerb zeigen: Die „Reformen“ und „Pakete“ der letzten Jahre sind gescheitert. Handelsverband, Gewerbeverein und Hoteliervereinigung fordern einen Neustart in einem umfassenden Standortdialog.

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Reden wir über die Zukunft. Mit Christian Kern

Der Österreichische Gewerbeverein lädt regelmäßig Personen, die die Zukunft Österreichs entscheidend mitbestimmen werden, zum Gespräch: ÖBB General Christian Kern diskutierte mit ÖGV Präsident Andreas Gnesda über Familie, Vorbilder, Mobilität, Reformresistenzen, politische Pattstellungen, persönliche Ziele und natürlich über Bildung der Zukunft. Präsident Gnesda, forderte beim "Zukunftsforum" eine tiefgreifende Reform im Bildungsbereich. So sollte den Schulen die Verantwortung für ihre Budgets und Mitarbeiter direkt übertragen werden und der Bund sich auf Leistungsauftrag und -kontrolle beschränken: „Dazwischen braucht es nichts“ Kern sprach sich im Hinblick auf das 650-Jahr-Jubiläum der Universität Wien, an der er selber studiert hatte, dafür aus, Vielfalt zu ermöglichen und bei den Studenten Kreativität anzuregen. Stattdessen werde heute über Zugangsbeschränkungen und weitere Restriktionen diskutiert, bedauerte er.

Das Gespräch verfolgten rund 350 Unternehmer, unter anderem: Schoellerbank-Chef Franz Witt-Döring, Stefan Brezovich (ÖRAG), Roland Falb (Roland Berger), Anlegerschützer Wilhelm Rasinger, MediClass Gründer Christoph Sauermann, BIG-http://slideslive.com/38892998Sprecher Ernst Eichinger, Stadtkommandant Kurt Wagner, TU-Rektorin Sabine Seidler und AIT-Direktor Wolfgang Knoll, Ö3-Vize Albert Malli, PR-Expertin Carola Purtscher, Elektrospezialist Nikolaus Csernohorszky, Schmuck-Lady Elisabeth Koller-Galler, Michael Dessulemoustier (Moore Stephens) und Moderator Oliver Feicht.

Über Erwartungen und Sorgen über Steuerreform und Politik diskutierten im Anschluss Ehrenpräsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits und Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert mit Barbara Neubauer (Bundesdenkmalamt) und Botschafter Janos Perenyi (Ungarn), Heinz Felsner (Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein) und Transdanubia-Chef Andreas Grad, KSV Insolvenzexperte Hans-Georg Kantner, Lobmeyr-Chef Andreas Rath, ecoduna-Gründer Gebhard Augendopler, Kommunikationsprofi Eva Walderdorff, Markenexperte Bernhard Klein, Gunhard Keil (5p Consulting) Rainer Kubicki (Creditrefom), Personalexperte Karl Piswanger, Anwalt Wolfram Proksch, Margarete Schramböck (Dimension Data Chefin), Generalleutnant Erich Csitkovits, Claus Stadler (Strauss & Partner), Treppenspezialist Stefan Schrenk, Wasserexperte Herbert Wimberger, Gartner-Chef Manfred Troger und Stuckspezialist Wilhelm Wilfinger.

Das gesamte Gespräch können Sie, Dank Slideslive noch einmal sehen:
 Reden wir über die Zukunft mit Christian Kern


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Vorwärts! Die Welt wartet nicht auf gelernt-österreichische Lösungen.

Vorwärts! Die Welt wartet nicht auf gelernt-österreichische Lösungen.

"Glauben Sie an eine umfassende Steuereform? Die Taten sprechen dagegen. Während dem größten Steuerzahler, den österreichischen KMU bald die Luft ausgeht, wird still und leise der teuerste Finanzausgleich aller Zeiten um 2 Jahre verlängert. Dort versickert das Geld, ganz automatisiert. Alle Versuche, Licht in dieses Dunkel zu bringen, wurden erfolgreich lahmgelegt. Keiner weiss so genau, wo die Rekordeinnahmen verschwinden," beschreibt ÖGV-Generalsekretär Stephan Blahut seine Wahrnehmungen.

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Wilhelm Exner Medaille 2014

Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) hat zum 80sten Male seit 1921 die Wilhelm-Exner-Medaille an einen herausragenden Wissenschaftler überreicht. Staatssekretär Harald Mahrer ehrte mit Präsident Andreas Gnesda vor 250 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gestern mit Thomas Hughes (University of Texas) einen auch unternehmerisch höchst erfolgreichen Forscher, Maschinenbauer, Mathematiker, Luft und Raumfahrttechniker, dessen Beiträge zur numerischen Mechanik zu den Grundgesetzen ihrer Disziplin zählen. Gleichzeitig wurden drei herausragende Unternehmer, Michael Doppelmayr, Margarete Landertshammer und Stefan Schrenk, ausgezeichnet, denen es gelungen ist, solche Forschungs- und Erfahrungsergebnisse erfolgreich umzusetzen.

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Generlsekretär Mag (FH) Stephan Blahut

Freie Arbeitgebervertreter: Entlastung und Deregulierung statt Luftnummern

Abgabenlast und Regulierungsaufwand für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind zu hoch.

Nicht nur die Steuern, die zur Zeit in aller Munde sind, auch die Regulierungsanforderungen haben ein nicht bewältigbares Maß erreicht. Die freien Arbeitgebervertretungen Österreichs stellen Kammern ÖGB und Regierungsparteien auf die Probe: Sie, die für nahezu 100% der gegenwärtigen Gesetzeslage verantwortlich sind, sollen beweisen, dass sie zumindest die eigenen Entlastungsvorschläge umsetzen können. Es ist eine Frage ihrer Glaubwürdigkeit, ihrer Zukunftsfähigkeit und der Ehrlichkeit.


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Reden wir über die Zukunft. Mit Sebastian Kurz

Der Präsident des Österreichischen Gewerbevereins Andreas Gnesda lud zu einem Gespräch mit Sebastian Kurz und 400 Unternehmer, zahlreiche Schüler und Studenten folgtem seinem Ruf. Im Gespräch schlug der Unternehmer dem Politiker fünf Perspektiven vor, die als Zieldefinitionen für unternehmerischen, aber insbesondere auch für politischen Gestaltungswillen als Richtschnur dienen können, denn „ohne klares Ziel, verirrst du dich“...

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Präsident Andreas Gnesda

Andreas Gnesda: Neuer Präsident des ÖGV


Der Wiener Unternehmer Andreas Gnesda (48) ist am 7.5.2014 zum neuen Präsidenten des Österreichischen Gewerbevereins gewählt worden. Er ist damit der 32. Präsident in der Geschichte der vor 175 Jahren gegründeten, ältesten Wirtschaftsinteressensvertretung Österreichs.

Der neue Präsident zeigte sich über seine Kür erfreut: „Mit großem Respekt vor der langen, erfolgreichen Geschichte des Gewerbevereins nehme ich dieses Amt an einem besonderen Tag an. Wir feiern heute auch den 175. Gründungstag unserer Vereinigung. Der Auftrag unserer Gründer, sich engagiert in einem schwierigen politischen Umfeld mit mutige Ideen für die Verbesserung der Wirtschaft im Allgemeinen, für die Entwicklung der Unternehmen im Besonderen, sowie für die konsequente Ausbildung unserer Mitarbeiter einzusetzen, ist heute aktueller den je. Dafür möchte auch ich sehr gerne kämpfen!

Andreas Gnesda stieg 1985 in das Familienunternehmen ein und übernahm 1990 die Geschäftsführung des heute in Wien, im Bereich Managementberatung und Projektmanagement marktführende Unternehmen teamgnesda Gnesda Real Estate & Consulting GmbH. Es setzt seine Schwerpunkte in der Immobiliensuche/-auswahl, Immobilienstrategie, Nutzer-/Bauherrnvertretung, Belegungsplanung, Innenarchitektur, Kommunikation, Umzugsmanagement und Facility Management. Zu den bekanntesten Projekten zählen unter anderem die OMV, Hewlett Packard, KSV, Canon, APG uvam. Als Lektor im Bereich Facility Management ist er stets Schnittstelle zwischen Praxis und Lehre. Andreas Gnesda ist verheiratet und Vater von drei Kindern.


175 Jahre | Österreichischer Gewerbeverein

175 Jahre | Österreichischer Gewerbeverein

Nach intensiven Vorarbeiten fanden sich 1839 engagierte Persönlichkeiten zusammen, die gegen immer neue Eingriffe des Metternich'schen Staates eine Liberalisierung der Wirtschaft mit neuen, ebenso mutigen Ideen vorantrieben.

Die Geschichte des Österreichischen Gewerbevereins ist seither von einem lebendigen, hochkarätigen Austausch zwischen Erfindern, Wissenschaftlern, Politikern und meist mittelständischen Unternehmern, weit über nationale Grenzen hinaus, geprägt.

So sehr sich Gesellschaft und Wirtschaft in dieser langen Zeit verändert haben, so sehr bleiben die Ziele und Charaktereigenschaften der Gründer für die Aktivitäten des ÖGV auch heute bestimmend.

Am 7. Mai 2014, 19 Uhr, gedachte der ÖGV in einem Festakt seiner Gründung. Unter den Festgästen waren die Bundesminister Rudolf Hundstorfer und Reinhold Mitterlehner, die den neuen Präsidenten einluden in die Tradition des ÖGV einzusteigen und auch diese Bundesregierung mit „innovativen, unkonventionellen und standortorientierten Ideen zu unterstützen“. In seiner Festrede ging der Direktor des IHS, Christian Keuschnigg, auf die Wurzeln unternehmerischen Handelns ein und übertrug diese auf Maßnahmen, die die Politik heute setzen müsste: „Ohne das Wachstum zu begünstigen, schnappt die Schuldenfalle unausweichlich zu. Die Unternehmer müssen viel lauter als bisher auf substanzielle Erneuerungen drängen.“


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