Neuigkeiten/Termine

18.09.2014

Reden wir über die Zukunft. Mit Sebastian Kurz

09.04.2014

Luxussteuern auf Arbeitskräfte

13.12.2013

Das Neue regiert - Der letzte Akt.

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Reden wir über die Zukunft. Mit Sebastian Kurz

Der Präsident des Österreichischen Gewerbevereins Andreas Gnesda lud zu einem Gespräch mit Sebastian Kurz und 400 Unternehmer, zahlreiche Schüler und Studenten folgtem seinem Ruf. Im Gespräch schlug der Unternehmer dem Politiker fünf Perspektiven vor, die als Zieldefinitionen für unternehmerischen, aber insbesondere auch für politischen Gestaltungswillen als Richtschnur dienen können, denn „ohne klares Ziel, verirrst du dich“...

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Präsident Andreas Gnesda

Andreas Gnesda: Neuer Präsident des ÖGV


Der Wiener Unternehmer Andreas Gnesda (48) ist am 7.5.2014 zum neuen Präsidenten des Österreichischen Gewerbevereins gewählt worden. Er ist damit der 32. Präsident in der Geschichte der vor 175 Jahren gegründeten, ältesten Wirtschaftsinteressensvertretung Österreichs.

Der neue Präsident zeigte sich über seine Kür erfreut: „Mit großem Respekt vor der langen, erfolgreichen Geschichte des Gewerbevereins nehme ich dieses Amt an einem besonderen Tag an. Wir feiern heute auch den 175. Gründungstag unserer Vereinigung. Der Auftrag unserer Gründer, sich engagiert in einem schwierigen politischen Umfeld mit mutige Ideen für die Verbesserung der Wirtschaft im Allgemeinen, für die Entwicklung der Unternehmen im Besonderen, sowie für die konsequente Ausbildung unserer Mitarbeiter einzusetzen, ist heute aktueller den je. Dafür möchte auch ich sehr gerne kämpfen!

Andreas Gnesda stieg 1985 in das Familienunternehmen ein und übernahm 1990 die Geschäftsführung des heute in Wien, im Bereich Managementberatung und Projektmanagement marktführende Unternehmen teamgnesda Gnesda Real Estate & Consulting GmbH. Es setzt seine Schwerpunkte in der Immobiliensuche/-auswahl, Immobilienstrategie, Nutzer-/Bauherrnvertretung, Belegungsplanung, Innenarchitektur, Kommunikation, Umzugsmanagement und Facility Management. Zu den bekanntesten Projekten zählen unter anderem die OMV, Hewlett Packard, KSV, Canon, APG uvam. Als Lektor im Bereich Facility Management ist er stets Schnittstelle zwischen Praxis und Lehre. Andreas Gnesda ist verheiratet und Vater von drei Kindern.


175 Jahre | Österreichischer Gewerbeverein

175 Jahre | Österreichischer Gewerbeverein

Nach intensiven Vorarbeiten fanden sich 1839 engagierte Persönlichkeiten zusammen, die gegen immer neue Eingriffe des Metternich'schen Staates eine Liberalisierung der Wirtschaft mit neuen, ebenso mutigen Ideen vorantrieben.

Die Geschichte des Österreichischen Gewerbevereins ist seither von einem lebendigen, hochkarätigen Austausch zwischen Erfindern, Wissenschaftlern, Politikern und meist mittelständischen Unternehmern, weit über nationale Grenzen hinaus, geprägt.

So sehr sich Gesellschaft und Wirtschaft in dieser langen Zeit verändert haben, so sehr bleiben die Ziele und Charaktereigenschaften der Gründer für die Aktivitäten des ÖGV auch heute bestimmend.

Am 7. Mai 2014, 19 Uhr, gedachte der ÖGV in einem Festakt seiner Gründung. Unter den Festgästen waren die Bundesminister Rudolf Hundstorfer und Reinhold Mitterlehner, die den neuen Präsidenten einluden in die Tradition des ÖGV einzusteigen und auch diese Bundesregierung mit „innovativen, unkonventionellen und standortorientierten Ideen zu unterstützen“. In seiner Festrede ging der Direktor des IHS, Christian Keuschnigg, auf die Wurzeln unternehmerischen Handelns ein und übertrug diese auf Maßnahmen, die die Politik heute setzen müsste: „Ohne das Wachstum zu begünstigen, schnappt die Schuldenfalle unausweichlich zu. Die Unternehmer müssen viel lauter als bisher auf substanzielle Erneuerungen drängen.“


Ehrenpräsidentin KommR Margarete Kriz-Zwittkovits

Erste Ehrenpräsidentin des ÖGV: Margarete Kriz-Zwittkovits

Die Hauptversammlung des ÖGV hat am 7.5. beschlossen, Frau KommR Margarete Kriz-Zwittkovits in Anbetracht Ihrer Verdienste für den Verein zur Ehrenpräsidentin zu ernennen.

Kriz Zwittkovits stand als erste Frau von Mai 2008 bis Mai 2014 an der Spitze des Österreichischen Gewerbevereins, dessen Erfolg sie maßgeblich bestimmt hat. Margarete Kriz-Zwittkovits nutzte die 6 Jahre Ihrer Präsidentschaft indem sie vehement die wirtschaftsliberalen Grundsätze des ÖGV vertrat und nicht nachließ, bei den entscheidenden Stellen die notwendigen Maßnahmen für die Entlastung des Mittelstandes und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich einzufordern.



KommR Margarete Kriz-Zwittkovits

Luxussteuern auf Arbeitskräfte


Hohe Abgabenquoten, zusätzliche Urlaubswochen, frühe Pensionsantritte: Arbeitnehmer und Betriebe verlieren.

Die Luxussteuer unserer Zeit sind die exorbitanten Lohnzusatzkosten, die den Faktor Arbeit doppelt so teuer machen, wie dem Arbeitnehmer am Ende des Monats netto verbleibt. Österreich zieht bei der Abgabenquote an Schweden vorbei, das einen entschlossenen Entlastungskurs fährt.
Die Präsidentin des Österreichische Gewerbevereins (ÖGV), KommR Margarete Kriz-Zwittkovits, betonte im Hintergrundgespräch: „Die Blindheit für die Bedürfnisse von Menschen und Unternehmen ist letztlich systemimmanent: Wenn Interessensvertreter verbreitet in der Regierung sitzen, ist die Trennung von Staats- und Klientelbelangen nicht möglich. Wer die Schuldenberge der Gegenwart abtragen möchte, muss die Wirtschaft tatsächlich beflügeln!“


Generalsekretär Mag.(FH) Stephan Blahut

Das Neue regiert!


Die Verkündigung des "neuen Pakts" blieb ob der unnotwendigen Veränderungen und der unveränderten Notwendigkeiten schockierend. Dennoch können diese Bundesregierung in den kommenden fünf Jahre erfolgreich sein. Neben einem neuerlichen, zweieinhalbjährigen "window of opportunity" ohne Landtagswahlen zwingt die politische Ausgangsposition zum Handeln, wollte Rot-Schwarz die nächste Wahl überleben.

Ob "Letzter Akt" oder doch "Erster Schritt" wird sich weisen. Der neuen Bundesregierung bleibt es unbenommen trotz vagem Koalitionsabkommen durchzustarten und Jugend, Innovatoren, und Leistungsträger doch noch zu begeistern. Und weil Weihnachten ist, wollen wir fest dran glauben!



Kastldenken statt Perspektiven

Das neue Regieren lässt auf sich warten.

Es ist schon beachtlich, wie sehr wir uns nicht vom Eis bewegen wollen. Zu festgefahren sind alte Gewohnheiten, Rituale und Erwartungen. Nicht nur, dass die Regierung vor zwei Monaten äußerst knapp am Verlust der immerwährenden Mehrheit vorbeischrammte, sie lässt kaum eine Gelegenheit vergehen, um unter Beweis zu stellen, dass das – wie schon 2008 – oft proklamierte „Neue Regieren“ nicht im Interesse der Verhandler liegt. Auf offener Bühne wird einem Kastldenken gefrönt, das keine Perspektive und keine Idee aufkommen lässt, wie die mittlerweile gewaltigen Fehlentwicklungen rasch, zielorientiert, langfristig und nachhaltig behoben werden könnten.

Bei den Regierungsverhandlungen geht es vordringlich um Dinge, die entweder nicht wahr oder nicht wichtig sind.


Wilhelm Exner Medaille | 18. November 2013

Zum 92. Mal verlieh der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) die Wilhelm-Exner-Medaille – heuer an den Erfinder der e-Ink und damit Vater aller e-Books Joseph Jacobson und dem Traumatologen Heinz Redl – dem Wiener Gewebe-Regenerationspapst. Für seine besonderen Verdienste im Technologietransfer von Forschung zu Unternehmen wurde Bernhard Zagar von der JKU Linz ausgezeichnet.


Eine „völlig andere“ Bundesregierung!

Die Wahl ist geschlagen, eine „völlig andere“ Bundesregierung angekündigt. Allein die Verhandlungen dorthin werden zäh sein. Die Ergebnisse in den Städten haben sich von jenen am Land deutlicher abgekoppelt und dort wo notwendige Veränderungen – Steiermark – begonnen wurden, prallen sie am Wähler ab. Bildungs- und Wirtschaftspolitik brauchen jetzt einen nationalen Konsens.


Generalsekretär Mag.(FH) Stephan Blahut

Auf Niedergang folgt Neubeginn

"Der steile Abstieg dieser früheren Gesamtregierung in die Niederungen des „Gerade-Nochs“ ist bemerkenswert. Bei den Wahlen der letzten zehn Jahre gingen Rot und Schwarz knapp 30% der Wähler verloren. Wo früher Verfassungen diktiert wurden, fühlt sich so mancher gerade noch geduldet."

"Dies ist für die Bewältigung der verschleppten, sowie der internationalen Herausforderungen nicht ideal, doch ist genug Potenzial zu sehen, eine neue Bundesregierung mit solider Mehrheit und zukunftsorientiertem Programm auf den Weg zu bekommen", fasst Generalsekretär Stephan Blahut die Eindrücke des Wahlabends zusammen.


Cocktail der Präsidentin | 16. September 2013

Alle Fotos © Foto Schuster

Der Herbstauftakt'13 im Österreichischen Gewerbeverein ist traditionell ein Stelldichein der Mitglieder des ÖGV und von Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kultur.

Präsidentin KommR Margarete Kriz-Zwittkovits konnte knapp 450 Gäste, angeführt von Ehrenpräsident Senator KommR Prof. DI Dr. Ernst Pöcksteiner und den Altpräsidenten KommR DI Ferdinand Gantner und KommR Ing. Kurt Hofer begrüßen. Ehrengast war die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Frau KommR Brigitte Jank, die in ihrer Ansprache einige Verbesserungsvorschläge für die Wirtschaftstreibenden darlegte und der Hoffnung Ausdruck verlieh, diese im Nationalrat durchsetzen zu können.
Neben dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung Mag. Christoph Neumayer. waren auch zahlreiche Vertreter der WKO, insbesondere die Spartenobleute KommR Reinhard Fischer,
KommR Erwin Pellett und Dipl.Ing. Walter Ruck zugegeb. Der Kommandant des Militärkommando Wien, Brigadier Mag. Kurt Wagner war auch an diesem Abend ein beliebter Gesprächspartner. Schließlich waren mit Boku-Rektor Dr. Martin Gerzabek und TGM-Direktor DI Karl Reischer auch Vertreter jener Bildungsinstitutionen zu sehen, denen der ÖGV traditionell sehr nahe steht.


Hier kommt die Lobby der Mitte

Mehr Druck auf die Parteien!

Als unabhängige Initiative „Lobby der Mitte“ wollen wir dafür sorgen, dass der Mittelstand in der Politik wieder vermehrt gehört wird. „Wenn die Regierenden weiter zulassen, dass die Klein- und Mittelbetriebe mit ihren vielen Mitarbeitern ruiniert werden, dann können wir alle einpacken. Dann werden Österreich und Europa im Wirtschafts- und Währungskrieg mit den USA und Asien verlieren und verarmen“, meinte Initiatorin die Präsidentin des Österreichischen Gewerbevereins, KommR Margarete Kriz-Zwittkovits.


Generalsekretär Mag.(FH) Stephan Blahut

Schlachtet die Goldenen Gänse!

"Statt wieder einmal über neue Steuern und Abgaben zu fabulieren, müssen langfristige Ziele definiert und tiefgreifende Strukturreformen durchgeführt werden. Der unternehmerische Mittelstand ist nicht länger in der Lage die kakanische Untätigkeit zu finanzieren. Es muss schluss damit sein, dem Wähler vorzugauckeln, es gäbe irgendwo eine sprudelnde Geldquelle, mit der alle Begehrlichkeiten, jeder Wunsch, jede Absicherung einfach bezahlt werden kann. Es ist fahrlässig, den Menschen vorzugauckeln, dass es ohne Bildung, ohne harte Anstrengung, ohne Sparen gehe. Es gibt solche Jobs nicht mehr und es öffnet die Tür zur dauerhaften Armut sperrangelweit. Die Goldenen Gänse werden heute gerupft und geschröpft. Der nächste Schritt hieße "Schlachtung"! Das ist nur dann noch dumme Volksverblödung."


Hirnschmalz statt Vermögensteuern

Jene Steuerzahler, die gut ausgebildet, über Jahrzehnte ihr hart verdientes und schon einmal versteuertes Geld vorsichtig veranlagt, Wohnungen gekauft, mit ihren Investitionen die Wirtschaft gefördert, für die eigene Zukunft verantwortungsvoll vorgesorgt hätten, würden durch die pauschale Einführung von Vermögenssteuern für die bewiesene Eigenverantwortung bestraft.


Generalsekretär Mag.(FH) Stephan Blahut

Die tollste Tollerei? Volksbefragung als Volksverblödung

Die pauschale Herabwürdigung der freien Unternehmer ist eine Frechheit. Ohne unternehmerische Initiative, ohne entrepreneure, die das Risiko auf sich nehmen einen Betrieb aufzubauen, Arbeitsplätze schaffen und – bald als Einzige - Steuern zahlen, blieben Staat und Stadt auch keine Einnahmen, die derart verschleudert werden könnte," hält Generalsekretär Stephan Blahut der Wiener Landesregierung und ihrer Volksabstimmung entgegen.


Klare Mehrheit fordert Mittelstands-Lobbying

Bei der Präsentation der vom ÖGV durchgeführten Studie hält Präsidentin KommR Margarete Kriz-Zwittkovits fest:

"Das Ergebnis der Studie zeichnet ein klares Bild. Die mittelständische Wirtschaft hat in den letzten Jahren an Lobby-Kraft und politischem Einfluss verloren. Sie ist in die Geiselhaft des sozialen und politischen Umverteilungswahns genommen worden. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern sich dynamisch."

"Wegnehmen kann man halt immer nur jenen etwas, die es sich gefallen lassen und die vor allem noch etwas haben – aber nur solange, bis alle nichts mehr haben! Dabei steigen die finanziellen und bürokratischen Belastungen für die mittelständische Wirtschaft ungebremst. Wollen wir, der Mittelstand, das noch länger hinnehmen? Ich sage entschieden NEIN! Schließlich gibt es 2 Millionen Unternehmer und Mitarbeiter in den KMU und laut Studie 4 Millionen Österreicher, die sich zum Mittelstand bekennen."


Bundesheer-Overkill statt Weitblick

Die Volksbefragung als Farce einer ratlosen Republik | Statement der Präsidentin des Österreichischen Gewerbevereines

Das Österreichische Bundesheer verdient sich als wahrhaft staatstragende Organisation, der ein wesentlicher Teil der Sicherheit des Landes anvertraut ist, ernst genommen zu werden. Die politische Posse im Vorfeld der Abstimmung spielt mit Überschwang Nebensächlichkeiten hoch und erklärt das Bundesheer selbst zum verbalen, politischen Kriegsschauplatz der Nation.

Manch politische Entscheidungsträger ignorieren all jene Risiken. Sonst würden sie das Heer nicht in unverantwortlicher Weise finanziell ausbluten. Sonst würde dieses weder leichtfertig in Wahlkämpfe noch in eine Hüftschuss-artige und in dieser Frage gänzlich ungeeigneter Volksbefragung hineingezogen werden.


Palais Eschenbach: Raum für innovative Entrepreneure seit 140 Jahren

Exakt heute vor 140 Jahren, am
26.11.1872 bezieht der Österreischische
Gewerbeverein sein Palais

Am 26. November 1872 wurde das Vereinshaus des Österreichischen Gewerbevereins (ÖGV) – das Palais Eschenbach – von Kaiser Franz Joseph eröffnet. Wo vor 140 Jahren innovativen Gewerbetreibenden ein Zeichensaal, Werkstätten und modernste Gerätschaften zum Erforschen zur Verfügung gestellt wurden, hat dort nun das TREIBHAUS, das Gemeinschaftsbüro für junge Entrepreneure mit Fokus auf Ökologie & Innovation, eröffnet.

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Wilhelm Exner Medaille | 19.November 2012

Die Wilhelm Exner Medaille 2012 wurde vom Österreichischen Gewerbeverein (ÖGV) neben Nobelpreisträger Ted Hänsch (Max Planck Institut für Quantenoptik), auch dem Spitzenforscher mit österreichischen Wurzeln Friedrich Prinz (Stanford) und dem amerikanischen Biotechnologen Robert Langer (MIT) verliehen, deren Entdeckungen heute zu den Grundgesetzen ihrer Disziplinen zählen.

Gleichzeitig wurden diese Entrepreneure für ihr unternehmerisches Lebenswerk als "Unternehmer 2012" geehrt: Der Niederösterreichische Emaillespezialist Friedrich Riess von Riess Kelomat, der Wiener Presse-Großvertreiber Emmerich Selch von Morawa und der Vorarlberger Biopionier Werner Lampert.

Portraits und Fotos


Generalsekretär Mag.(FH) Stephan Blahut

18 Monate Wahlkampf bedrohen unseren Wohlstand

Korruption und kakanisches Politikverständnis behindert die Unternehmen

„Mit den geringsten Erwartungen an die Reformkraft unserer Politik starten wir heute in ein neues Arbeitsjahr,“ fasst der Generalsekretär Stephan Blahut die Befürchtungen der kleinen und mittleren Unternehmen zusammen: „Nach zwei mit unfassbaren Skandalen gepflasterten Jahresdritteln verabschieden sich Gesetzgeber und Regierungen jetzt auch noch vorzeitig in den Wahlkampf. Die eigentümergeführten Unternehmen können das nicht hinnehmen: Wir beschäftigen die meisten Mitarbeiter, wir investieren die größten Summen in Forschung und Innovation, wir zahlen den größten Teil der Steuern und ohne uns bricht das soziale System zusammen. Wir brauchen Reformen und nicht wieder neue Steuern. Wir brauchen keinen Dauerwahlkampf, wir brauchen eine handlungswillige, Regierung, die mehr als die unumgänglichsten Reformen vorantreibt.“


Wilhelm Exner Preis für Psychologie 2013

Der Wilhelm-Exner-Preis für Psychologie ist ausgeschrieben und im Herbst in einer feierlichen Zeremonie im Rahmen der Verleihung der Wilhelm-Exner-Medaille übergeben. Er ist mit einem Geldpreis von insgesamt 1000 Euro verbunden. Dieser Preis kann einzelnen Personen zuerkannt oder bei gleichwertigen Arbeiten auf bis zu drei PreisträgerInnen aufgeteilt werden.

> Auschreibungsunterlage


Generalsekretär Mag.(FH) Stephan Blahut

Falsche Anreize und erste Durchhalteparolen statt Reformen


Das Paket der Bundesregierungen ist mit Luftbuchungen gespickt. Die österreichischen Betriebe sehen bei aller grundsätzlichen Freude darüber, dass den Ministern doch noch irgendetwas gelungen ist, viele Fragezeichen. Sehr ärgerlich ist einmal mehr, dass jene, die sparen und vorsorgen bestraft und im Vermögensaufbau, der Schlüssel einer freien Wirtschaft, behindert werden“, fasst Generalsekretär Stephan Blahut die Besorgnis der mittelständischen Wirtschaft zusammen.


ÖGV fordert Steuerstrukturreform samt Aus für Bagatellsteuern

ÖGV fordert Steuerstrukturreform samt Aus für Bagatellsteuern

„Der Österreichische Gewerbeverein fordert von der Bundesregierung ein neues effizientes, faires und modernes Steuerrecht“, fasst Generalsekretär Stephan Blahut die Anliegen der mittelständischen Wirtschaft zusammen. „Während sich die KMU im Wettbewerb auch international bewähren, droht ihnen zu Hause eine immer unzumutbarere hohe Abgabenbelastung das Genick zu brechen. Wir müssen endlich aus dem gewohnten Denkmuster ausbrechen: Wenn die Staatskassen klamm sind, braucht es mehr als immer neue Steuern zu erfinden. Das ist kein Lösungsansatz. Das ist als Antwort zu wenig.“


ÖGV fordert Staatssanierung und Schulterschluss der Parteien

„Die Reaktion der Regierungsspitzen auf die schon seit Mitte November erwartete Abstufung der Bonität Österreichs ist tatsächlich eine Verhöhnung des ehrlichen Steuerzahlers,“ fasst Generalsekretär Stephan Blahut die aktuelle Entwicklung zusammen: „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass inhaltliche Arbeit nicht mehr stattfindet. Mit dem Herunterstufen der Bonität erkennt nun auch die amerikanische Agentur an, dass die politischen und bürokratischen Strukturen unseres Landes nicht länger mit Marketinggags übertüncht werden können.“



Vom bösen zum guten Lobbying

Der Österreichischen Gewerbeverein, das Wirtschaftsforum der Führungskräfte, Lusak-Consulting, die KMU-Gruppe WiP und die IG Energieautarkie präsentierten den Lobbying-Report 2012. Generalsekretär Blahut: "Für den unternehmerischen Mittelstand liegt die Zukunft  im themenspezifischen überparteilichen Lobbying. Reines Partei-Lobbying hat ausgedient und führt uns wirtschaftlich in eine Sackgasse."



Reformen statt Steuern: Höchstverdiener berappen 58% aller Steuern


„Wenn 10% der Steuerpflichtigen 58% des Gesamtabgabenvolumens schultern, während 2,6 Mio. - immerhin 63% der Steuerpflichtigen - keine Beiträge leisten, kann man nicht in eine Gerechtigkeitsdebatte abtauchen,“ formuliert Stephan Blahut, Generalsekretär des Österreichischen Gewerbevereines (ÖGV), den stetig steigenden Unmut der Unternehmer über eine Regierung, die bei wesentlichen Vorhaben, trotz wahlfreier Zeit, untätig bleibt. „Seit Jahrzehnten ist es nicht möglich, notwendige und substanzielle Reformen auf den Weg zu bringen, aber wenn es um das Erfinden neuer Steuern und deren Verteilung geht, ist uns kein Verhandlungsmarathon zu schwierig. Wir müssen endlich aufhören alles in Wahlzuckerl-Kategorien einzuteilen, sonst verspielen wir tatsächlich noch die Zukunftschancen und damit den Wohlstand unseres Landes."


Generalsekretär Mag.(FH) Stephan Blahut

Wo ist die Leistung der Sozialpartner?

Teure Frühpensionen sollen mit Milliarden zementiert werden

"Dass es notwendig ist das Pensionssystem durch eine Reform langfristig leistungsfähig zu erhalten, zeigt, dass gegen jede Beteuerung trotzem regelmäßig neue Maßnahmen gesetzt werden", stellt Generalsekretär Stephan Blahut fest. „Es wissen auch alle was zu tun wäre und auch dass wir uns pro Jahr gute 13 Milliarden Euro ersparen könnten. Doch weder die Sozialpartner und schon gar nicht die Politiker arbeiten an einer sinnvollen Lösung. Jedes Jahr wird eine andere Scheinlösung gefeiert. Es ist Zeit für echte Reformen. Jetzt"


Präsidentin KommR Margarete Kriz-Zwittkovits

Programmatik Mittelstand

"Eine Unternehmerin, ein Unternehmer agiert stets in einem Umfeld, in dem einige Parameter für optimales wirtschaftliches Handeln nicht vorhanden sind. In diesem Dauerkrisenzustand den Überblick und Besonnenheit zu bewahren, zeichnet den Unternehmer erst wirklich aus. Sie tun dies unter Einsatz ihres guten Namens, ihrer Person und ihres Kapitals.

Angesichts der momentan vorherrschenden politischen Themen sehe ich aber in so manch parteipopulistisch motivierter Aussage einen weiteren Anschlag auf den bürgerlichen Mittelstand, die mittelständische Wirtschaft, mit Sprengkraft für einen wirtschaftlichen Supergau," hielt Präsidentin KommR Margarete Kriz-Zwittkovits in ihrem Statement vor 500 Mittelständlern beim diesjährigen Empfang fest.


Unternehmen: Schulabgänger zu hohem Anteil "nicht einsetzbar"

Mit der Publikation der Unternehmertudie "Schule & Wirtschaft" schließen wir ein  aufwenidges Projekt ab. Quintessenz der auf Anregung und in Kooperation mit der KMS Brüßlgasse entstandenen Studie bleibt, dass die SchulabgängerInnen zu hohen Prozentsätzen den Erwartungen der ausbildenden Unternehmen nicht mehr entsprechen. "Wir haben es bereits jetzt mit einer "Generation Sozialfall" zu tun.



Substanzsteuern statt Reformen: Irrlichternde Politik?

"Die Spitzen der Politik sind drauf und dran nach dem Sommer auch noch die letzten Monate dieses ehedem als Jahrhundertchance angekündigten, wahlfreien Jahres zu vergeuden. Statt notwendige, tiefgreifende Reformen anzupacken, werden ausschließlich Überlegungen angestellt, wie der ohnehin schon ausgepresst Steuerzahler weiter geschröpft werden könnte", meint Generalsekretär Stephan Blahut.


Präsidentin KommR Margarete Kriz-Zwittkovits

ÖGV appelliert an EU: Hände weg von Steuerharmonisierung!

Die Versuche verschiedener Lobbies, die Steuersätze innerhalb der EU anzugleichen, werden vom Österreichischen Gewerbeverein vehement abgelehnt. Margarete Kriz-Zwittkovits, die ÖGV-Präsidentin sieht darin eine "gefährliche Attacke auf die Leistungsträger, da eine Steuerangleichung in der politischen Realität immer eine Anpassung nach oben bedeuten wird. Wenn Steuersätze in der EU gleich sind, fällt angesichts der oft hemmungslosen Verschwendung der Politik eine weitere Bremse weg, welche die Regierung zu Sparsamkeit anhalten könnte."


Präsidium des ÖGV

Präsidentin Kriz-Zwittkovits einstimmig wiedergewählt

Die Hauptversammlung des Österreichischen Gewerbevereines hat Präsidentin KommR Margarete Kriz-Zwittkovits einstimmig für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Damit setzt die ältesten Wirtschaftsvereinigung Österreichs ihren konsequenten Weg als unabhängige Stimme des Mittelstandes fort.


ÖGV fordert tiefgehende Reformen von Pensionen und Kollektivverträgen

Ältere Arbeitnehmer in Geiselhaft der vermeintlichen Schutzbestimmungen

„Der Neustart der Regierung muss vor allem anderen dazu genutzt werden, die weitaus schlimmste Belastung des Staatshaushaltes endlich mit Energie in Angriff zu nehmen: nämlich das Pensionssystem.“ Das forderte am Montag Margarete Kriz-Zwittkovits, die Präsidentin des Österreichischen Gewerbevereins. „Ohne substanzielle Eingriffe ins Pensionssystem besteht keine Chance, dass Österreich aus der Schuldenspirale mit ihren gefährlichen Konsequenzen für Wirtschaft und Arbeitsplätze herauskommt.“


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